Vorschau

Vorschau GmbHR Ausgabe 21/2017

Ausnahmsweise finden Sie heute an dieser Stelle die Vorschau auf die GmbHR-Ausgabe 21/2017.

§ 15 FAO Selbststudium
Prof. Dr. Volker Römermann
Aktuelles Gesellschaftsrecht rund um die GmbH im Jahre 2017
Im Anschluss an den letzten Jahresbericht werden für die Beratungspraxis wichtige Entscheidungen insbesondere aus den letzten zwölf Monaten resümiert und erläutert. In diesen Urteilen wurden nicht selten grundsätzliche Fragen aufgeworfen, etwa zur Eintragungsfähigkeit der GbR-Gesellschafter in ein Register, zum Verhältnis des Gesellschaftsrechts zum Erbrecht, zum – seit 2008 – „Dauerbrenner Gesellschafterliste“ oder zur „bilanziellen Betrachtungsweise“ bei der Beurteilung einer verbotenen Einlagenrückgewähr. Daneben geht es aber auch um eine Reihe konkreter Fragestellungen bei Gesellschafterstreitigkeiten. Den Schluss der diesjährigen Betrachtung bildet ein kurzer Ausblick auf für Freiberufler relevante Sentenzen zur Steuerberater-Haftung und zum Anwalts-GmbH-Recht.

Prof. Dr. Ulrich Seibert / Dr. Christian Bochmann, LL.M. / Dr. Johannes Cziupka
„Scharfschaltung“ des Transparenzregisters: Kein Grund zur Beunruhigung!
Der Feind des Guten ist nicht nur das Bessere, sondern auch gedankenlose Bürokratie. Das Transparenzregister mag in manchen EU-Mitgliedstaaten sinnvoll sein. In Deutschland mit seinen hochwertigen öffentlichen Registern – insbesondere den Handelsregistern – stiftet es kaum Nutzen. Das Bundesjustizministerium hat dies bei den Verhandlungen zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie in Brüssel immer wieder vorgetragen, ging dann aber in der allgemeinen Panama-Empörung mit seinen Argumenten unter. Nun musste Deutschland die Richtlinie umsetzen, wobei die Devise natürlich lautete: möglichst schlank und möglichst ohne ganz unsinnige bürokratische Belastungen unserer Unternehmen. Und das muss auch die Devise bei der Auslegung der neuen Normen sein.

Dr. Sebastian Leidel
Grunderwerbsteuerliche Anteilsvereinigung und Schenkungsteuer
– Zur Konkurrenzregel des § 3 Nr. 2 GrEStG

Sollen im Rahmen der Unternehmensnachfolge oder der vorweggenommenen Erbfolge Anteile an grundstückshaltenden Gesellschaften unentgeltlich übertragen werden, so greift regelmäßig § 3 Nr. 2 GrEStG, wonach schenkungsteuerpflichtige Zuwendungen im Ergebnis nicht (auch) der Grunderwerbsteuer unterliegen. Eine praxisrelevante Einschränkung hat der BFH aber mit einer jüngeren Entscheidung vorgenommen. Warum diese nicht überzeugt und was zukünftig zu beachten ist, um eine steuerliche Doppelbelastung mit Schenkungsteuer und Grunderwerbsteuer zu vermeiden, zeigt der vorliegende Beitrag.

Dr. Jürgen Brand
Chancen und Risiken für Unternehmen bei Anwendung des Sozialversicherungsrechts
– Ein Überblick über aktuelle Themen der sozialversicherungsrechtlichen Betriebsprüfung –
Zu den aktuellsten Themen der sozialversicherungsrechtlichen Betriebsprüfung gehören die Statusfragen, d.h. die Abgrenzung der (im Allgemeinen beitragspflichtigen) abhängigen Beschäftigung von der (im Allgemeinen beitragsfreien) selbstständigen Tätigkeit. Hierzu sind seit Jahrzehnten mangels ausreichender gesetzlicher Regelungen Grundsätze und Kriterien durch die Rechtsprechung entwickelt worden, die neben weiteren Prüfschwerpunkten darzustellen, Intention dieses Beitrags ist.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 19.10.2017 10:59
Quelle: Verlag Dr. Otto Schmidt

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